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LESS: CSS dynamischer machen

LESS ist im Prinzip eine Erweiterung für CSS. Man erhält Möglichkeiten für Variablen, verschachtelte CSS-Regeln, Rechen-Operatoren und sogenannte "Mixins".

Als sehr praktisch erweist sich LESS im täglichen Einsatz. Man definiert beispielsweise zu Beginn der CSS-Datei die gängigen Farben, die bitte im gesamten Projekt konstant bleiben sollen

@color_text: #303030;
@color_link: #b00;

und im weiteren Verlauf der CSS-Datei verwendet man nur noch die Variable

#content p {
color: @color_text;
}

Stehen Änderungen an den Farben an wird nur einmal die Variable zu Beginn der Datei geändert und alle weiteren Vorkommen in der Datei sind ebenfalls mit geändert.

Auf der Startseite des Projektes gibt es für alle Neuerungen, die LESS bietet, anschauliche, weitere Beispiele, die auch den Mehrwert direkt erkennen lassen.

Wie funktioniert LESS nun?

Um LESS einzusetzen bedarf es einer Ruby-Umgebung. Die Dateien mit Endung .less werden nach Eingabe eines Befehls in der Kommandozeile geparst und es wird eine normale CSS-Datei daraus erstellt.

Bisher habe ich noch keine praktischen Erfahrungswerte mit LESS, aber ich finde das Projekt sehr interessant und werde versuchen es demnächst bei meinen technischen Umstellungen hier zu verwenden.

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